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MyImmoHub

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Nutzungsbedingungen für die Nutzung der Anwendung MyImmoHub.

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für die Nutzung der Web-Anwendung MyImmoHub (nachfolgend „Dienst“) in ihrer jeweils aktuellen Fassung.

(2) Anbieter und Vertragspartner ist:

Leo Tacke
Tivolistr. 22, 79104 Freiburg, Deutschland
E-Mail: support@myimmohub.de
(nachfolgend „Anbieter“)

(3) Nutzer im Sinne dieser AGB ist die natürliche oder juristische Person, die ein Konto für den Dienst anlegt oder den Dienst nutzt (nachfolgend „Nutzer“). Die AGB gelten gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) und Unternehmern (§ 14 BGB).

(4) Abweichenden oder ergänzenden Bedingungen des Nutzers wird widersprochen; sie werden nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Anbieters Vertragsbestandteil.

§ 2 Gegenstand des Dienstes — keine Steuerberatung

(1) MyImmoHub ist ein Software-Werkzeug, das den Nutzer bei der Organisation und Vorbereitung von Daten rund um vermietete Immobilien unterstützt (u. a. Verwaltung von Objekt-, Miet- und Belegdaten, Kategorisierung von Transaktionen, überschlägige Berechnungen und die Aufbereitung von Angaben, etwa zur Anlage V).

(2) Der Dienst stellt ausdrücklich keine Steuerberatung, Rechtsberatung oder sonstige geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen im Sinne des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) dar. Der Anbieter ist kein Steuerberater und schuldet keine steuerliche oder rechtliche Beratung.

(3) Sämtliche vom Dienst erzeugten Ausgaben — insbesondere Kategorisierungen, Betrags-, AfA- und Ergebnisberechnungen, Vorbelegungen von Formularfeldern sowie KI-gestützte Vorschläge — sind unverbindliche technische Hilfestellungen zur Vorbereitung. Sie stellen keine Empfehlung dar und ersetzen nicht die Prüfung durch den Nutzer oder die Beratung durch Angehörige der steuerberatenden Berufe.

(4) Der Anbieter empfiehlt, alle Ergebnisse vor der Verwendung gegenüber dem Finanzamt eigenständig zu prüfen und im Zweifel steuerlichen Rat einzuholen.

§ 3 Vertragsschluss und Nutzerkonto

(1) Die Nutzung des geschützten Bereichs setzt die Registrierung eines Nutzerkontos voraus. Mit Absenden der Registrierung gibt der Nutzer ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags ab; der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Kontos durch den Anbieter zustande.

(2) Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße Angaben zu machen und seine Zugangsdaten geheim zu halten. Der Nutzer ist für alle Aktivitäten verantwortlich, die über sein Konto erfolgen.

(3) Ein Anspruch auf Registrierung besteht nicht. Der Dienst richtet sich an volljährige, unbeschränkt geschäftsfähige Personen.

§ 4 Pflichten und Eigenverantwortung des Nutzers

(1) Der Nutzer ist allein verantwortlich für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der von ihm eingegebenen oder importierten Daten sowie für die Auswahl der von ihm verwendeten Angaben.

(2) Der Nutzer ist allein verantwortlich für die von ihm erstellte und beim Finanzamt eingereichte Steuererklärung sowie für alle darauf beruhenden Erklärungen und Entscheidungen. Er hat die vom Dienst gelieferten Ergebnisse vor Verwendung auf Plausibilität und Richtigkeit zu prüfen.

(3) Verarbeitet der Nutzer im Dienst personenbezogene Daten Dritter (z. B. von Mietern), ist er für die Zulässigkeit dieser Verarbeitung datenschutzrechtlich selbst verantwortlich und stellt den Anbieter insoweit von Ansprüchen Dritter frei, soweit der Nutzer die Rechtsverletzung zu vertreten hat.

(4) Der Nutzer wird den Dienst nicht missbräuchlich nutzen, insbesondere keine rechtswidrigen Inhalte einstellen und die Funktionsfähigkeit des Dienstes nicht beeinträchtigen.

§ 5 Keine Gewähr für Richtigkeit und Ergebnisse

(1) Der Anbieter erstellt und pflegt den Dienst mit angemessener Sorgfalt. Er übernimmt jedoch keine Gewähr dafür, dass die vom Dienst erzeugten Berechnungen, Kategorisierungen und Ausgaben richtig, vollständig oder für den konkreten Einzelfall geeignet sind, und keine Gewähr dafür, dass sie von Finanzbehörden anerkannt werden.

(2) Die im Dienst hinterlegten steuerlichen Regeln und Berechnungslogiken beruhen auf der zum jeweiligen Zeitpunkt bekannten Rechtslage. Änderungen von Gesetzen, Verwaltungsauffassung oder Rechtsprechung können dazu führen, dass Ergebnisse nicht (mehr) zutreffen.

(3) KI-gestützte Funktionen können fehlerhafte oder unvollständige Ergebnisse liefern. Ihre Ausgaben sind stets vom Nutzer zu überprüfen.

§ 6 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten, Störungen von Drittanbietern (z. B. Hosting, Datenbank) sowie Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können zu Einschränkungen oder Unterbrechungen führen.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst weiterzuentwickeln, Funktionen zu ändern, zu ergänzen oder einzustellen, soweit dies für den Nutzer zumutbar ist.

§ 7 Vergütung

(1) Die Nutzung des Dienstes ist derzeit unentgeltlich. Ein Anspruch auf dauerhafte unentgeltliche Bereitstellung besteht nicht.

(2) Führt der Anbieter kostenpflichtige Funktionen ein, gelten diese nur nach gesonderter, ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers; für kostenpflichtige Leistungen an Verbraucher wird der Anbieter die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen einschließlich einer Widerrufsbelehrung bereitstellen.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Anbieters beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen, ferner nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.

(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) — also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf — ist die Haftung des Anbieters auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Eine darüber hinausgehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter — vorbehaltlich der Absätze 1 und 2 — nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass der Nutzer auf die Richtigkeit, Vollständigkeit oder steuerliche Anerkennung der vom Dienst gelieferten Ergebnisse vertraut, etwa für Steuernachzahlungen, Zinsen, Säumniszuschläge, Bußgelder oder sonstige finanzielle Nachteile im Zusammenhang mit einer Steuererklärung.

(4) Soweit die Bereitstellung des Dienstes unentgeltlich erfolgt, haftet der Anbieter ohnehin nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(5) Der Anbieter haftet nicht für den Verlust von Daten, soweit dieser darauf beruht, dass der Nutzer es unterlassen hat, für ihn wichtige Daten in angemessenen Abständen zu sichern; die vorstehenden Haftungsgrenzen bleiben unberührt.

(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 9 Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung.

§ 10 Laufzeit, Kündigung und Löschung des Kontos

(1) Der Nutzungsvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Nutzer kann sein Konto jederzeit ohne Angabe von Gründen löschen; die Löschfunktion steht in den Kontoeinstellungen zur Verfügung. Mit Löschung endet der Vertrag.

(2) Der Anbieter kann den Vertrag mit einer Frist von 14 Tagen kündigen; das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (insbesondere bei erheblichen Verstößen gegen diese AGB) bleibt unberührt.

(3) Mit Beendigung des Vertrags werden die Daten des Nutzers nach Maßgabe der Datenschutzerklärung gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Nutzer ist für den rechtzeitigen Export der von ihm benötigten Daten selbst verantwortlich; hierfür steht eine Exportfunktion zur Verfügung.

§ 11 Änderung der AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies aus triftigem Grund (z. B. Änderung der Rechtslage, Erweiterung des Dienstes) erforderlich ist und der Nutzer dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Über Änderungen wird der Anbieter den Nutzer in Textform (z. B. per E-Mail) informieren. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, eingeschränkt werden.

(2) Verbraucherstreitbeilegung: Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des VSBG teilzunehmen.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Juli 2026